Intern
    Lehrstuhl für neuere deutsche Literatur- und Ideengeschichte

    Prof. Dr. Jörg Robert

    Universität Würzburg
    Institut für deutsche Philologie / Neuere Abteilung
    Lehrstuhl für neuere deutsche Literatur- und Ideengeschichte
    Am Hubland
    D-97074 Würzburg

    Telefon:   +49 931 31-85509
    Fax:         +49 931 888-4616
    E-Mail:     joerg.robert@mail.uni-wuerzburg.de

    Fragen bezüglich Teilnahmebedingungen und Leistungserwerb mögen bitte an Frau Dr. Katrin Max oder an das Sekretariat gerichtet werden.

    Staatsexamen

    Hinweise für Examenskandidaten (nicht modularisiertes Studium)

    Magister

    Hinweise für Magisterkandidaten (nicht modularisiertes Studium)

    Aktuelles:

    „Zum Wintersemester 2012/13 habe ich einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Deutsche Literaturgeschichte der Frühen Neuzeit an der Eberhard Karls Universität in Tübingen angenommen.

    Meine angekündigten Veranstaltungen im Wintersemester müssen daher entfallen. Laufende Abschlussarbeiten werden selbstverständlich weiter betreut. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich nur noch die bereits vereinbarten Abschlussprüfungen (Staatsexamen, Magister) übernehme. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Frau John oder Frau Dr. Max.“

    Poetik des Wilden. Festschrift für Wolfgang Riedel.

    Seit der Antike bildet das Wilde den Gegenpol einer Selbstbeschreibung der abendländischen Kultur und Zivilisation. Mit dem Prozess der Zivilisation geht der Regress auf Figurationen des Wilden, Archaischen und Primordialen einher. Dem Wilden kommt daher eine besondere, dialektische Funktion für die Semantik der europäischen Gesellschaften und der modernen Literatur zu, sofern dieses sich in Dimensionen einer longue durée durch Prozesse der Aufklärung, Rationalität und Zivilisation bestimmt. Der vorliegende Band zu Ehren und aus Anlass des 60. Geburtstages von Wolfgang Riedel verfolgt die literatur-, ideen- und kulturgeschichtlichen Codierungen des Wilden in einem weiten chronologischen Bogen von der griechischen Archaik und Klassik über die Frühe Neuzeit bis in die klassische Moderne und die Literatur der Gegenwart hinein. Das Konzept einer ‚Poetik des Wilden‘ enthält eine semantische Doppeldeutigkeit, die zugleich die heuristisch-methodische Leitthese des Unternehmens darstellt. Im Begriff der Poiesis ist einerseits vorausgesetzt, dass das Wilde immer ein ‚gemachtes‘, eine perspektivische Konstruktion namentlich des ‚imperialen Blicks‘ (N. Pratt) ist, die komplementär ihr Anderes, d.h. die europäische Zivilisation, mitzudenken hat. Auf der anderen Seite ist diese diskursive ‚Herstellung‘ des Wilden immer wieder an die Poiesis im engeren Sinne, d.h. an Dichtung, Literatur oder die Künste im Allgemeinen rückgebunden. Das Wilde wird so zu einem zentralen Untersuchungsgegenstand einer literarischen Anthropologie bzw. literarischen Ethnologie.

    Poetik des Wilden. Festschrift für Wolfgang Riedel. Hrsg. von Jörg Robert und Friederike Felicitas Günther. Würzburg: Königshausen & Neumann 2012, 540 Seiten. Eine Übersicht aller Autoren und Aufsätze finden Sie im Inhaltsverzeichnis.

    Einführung in die Intermedialität

    Für die Wissenschaftliche Buchgesellschaft (Darmstadt) verfasse ich derzeit einen Einführungsband (Reihe Studium) zum Thema Intermedialität. Der Band richtet sich an Studierende und Wissenschaftler. Er will in bündiger und allgemein verständlicher Weise in Themen wie den Wettstreit (Paragone) der Künste, in Phänomene der Interartialität und Intermedialität einführen. Dabei soll über die wichtigsten Theorieentwürfe informiert und das disparate Feld theoretisch und phänomenologisch neu geordnet werden. Historisch spannt sich der Bogen von der Antike bis in die Moderne und Gegenwart, auf der ein starker Akzent liegen wird (Literatur und Film, neue Medien bis hin zum Internetroman). Im Zentrum steht die literarische Intermedialität, d.h. die Rezeption anderer Künste und Medien in der Literatur (Ekphrasis, Photoroman) bzw. die Transposition und Integration textueller Phänomene in den Künsten („Graphic novel“, Collage, Film usw.).

    Projekt: "Der frühe Dürer"

    "Historiografische Modelle für ein erweitertes Verständnis von Albrecht Dürers Frühwerk"

    Von 2009-2011 unternimmt das Germanische Nationalmuseum zusammen mit namhaften Projektpartnern eine Neubewertung der ersten beiden Schaffensjahrzehnte des berühmten Nürnberger Künstlers. Unter dem Projekttitel „Der frühe Dürer. Historiografische Modelle für ein erweitertes Verständnis von Albrecht Dürers Frühwerk“ sollen alte Verständnismodelle dafür, wie es zum Phänomen Dürer kam, worin dieses Phänomen bestand und wie es sich in den frühen Gemälden und Grafiken Dürers bis heute äußert auf den Prüfstand gestellt werden. Gefördert wird das Vorhaben von der Bund-Länder-Initiative „Pakt für Forschung und Innovation“. Seine Finanzierung gelang in wettbewerblichem Verfahren unter 86 Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft (WGL). Es firmiert als ein sogenanntes Leibniz-Vorhaben. Die Ausstellung "Der frühe Dürer" im Germanischen National Museum in Nürnberg findet vom 24.05. bis 02.09.2012 statt.

    Alle Informationen zu dem Projekt finden Sie auf dieser Homepage. (Flyer zur Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg) Ein mit Prof. Dr. Jörg Robert geführtes Interview der Pressestelle der Universität zum Dürer-Projekt finden Sie auch auf dieser Homepage.

    Kontakt

    Lehrstuhl für neuere deutsche Literatur- und Ideengeschichte
    Am Hubland
    97074 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-
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